Leid und Herrlichkeit

Ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.
Röm 8,18

Paulus schreibt diesen Satz in einer Zeit, die uns erst einmal weit entfernt und in einer Situation, die uns erst einmal unbekannt vorkommen mag. Es ist sicherlich interessant, sich auf die Suche nach der vollständigen Bedeutung zu begeben. Andererseits ist es für mich spannend zu erforschen, was sich hinter der Beziehung von Leid und Herrlichkeit versteckt. Drei Gedanken, die ich beim Nachdenken über diesen Vers hatte, will ich euch an dieser Stelle mitgeben:

Herrlichkeit ehrt und erfreut den Schöpfer.

Herrlichkeit ist als Erstes ein Begriff, der das äußerliche Erscheinungsbild beschreibt. Wenn etwas herrlich ist, dann ist es prächtig, von höchster Schönheit und von größter Art. Dann wiederum ist Herrlichkeit etwas, das erschaffen wird. Es gibt einen Ursprung der Herrlichkeit und etwas, oder jemanden, an dem sich die Herrlichkeit zeigt.

Schauen wir in die Natur. Wie oft reden wir von der Herrlichkeit der Natur. Oder denken wir an ein prächtiges Gemälde oder ein großartiges Bauwerk. Der Baum, die Leinwand und der Ziegelstein sind nicht Schöpfer all dieser Dinge. Sie sind der tragende Bestandteil des geschaffenen Werkes. An ihnen wird aber die Herrlichkeit offenbar.

Genauso schreibt es Paulus: „die an uns offenbart werden soll.“ Wir sind also nicht der Ursprung der Herrlichkeit, sondern Gott, der Schöpfer. So wie nun ein Gemälde den Maler erfreut, so erfreut sich Gott an der Herrlichkeit der Natur und auch an seinen Menschen.

Leid und Herrlichkeit gehören oftmals zusammen.

Gerade im Neuen Testament fällt auf, dass Leid und Herrlichkeit oft zusammen erwähnt werden. Seit dem Zeitpunkt, als Jesus am Kreuz für unsere Schuld starb, auferstand und auch das Geheimnis der Berufung der Gemeinde aufgedeckt wurde, wurde mehr und mehr klar, dass ein Leben in der Nachfolge Jesu auf dieser Erde mit Leid und Herrlichkeit verbunden sein würde. Weil wir mit Christus gestorben und auferstanden sind, haben wir auch Anteil an dem Leid, das er auf sich genommen hat. Jeden Tag gibt es Situationen, wo wir Leid auf uns nehmen – im Kleinen und vielleicht für unsere Geschwister in der Verfolgung auch im Großen. Jedes Mal sammeln wir damit Punkte auf der Habenseite Gottes, so dass es für den Teufel – den Ankläger – immer schwieriger wird Forderungen zu stellen.

Leid soll nicht das Ende sein.

Wir wissen, dass alles Leid nach der Neuschöpfung der Erde einmal vergangen sein wird. Dennoch können wir auch damit rechnen, dass das Leid nicht das Ende unseres irdischen Lebens sein muss. Wie oft haben wir erlebt, dass ein mühsamer Weg auf einen großen Berg am Ende einen herrlichen Blick auf die Welt offenbarte. Wie oft haben wir erlebt, dass lange, mühsame Arbeit am Ende ein herrliches Werk offenbart hat – sei es ein wunderschön blühender Garten oder eine leckere Torte oder ein prächtiges Musikstück.

Gott ist immer noch am Schöpfen – auch jetzt in dieser Zwischenzeit. Aus dem Blickwinkel einer Leinwand oder eines Ziegelstein ist es eben nicht immer gleich ersichtlich. Am Ende aber erleben wir, dass wir auch an der Freude teilhaben, die Gott hat, wenn er auf seine Werke der Herrlichkeit blickt.

Wir wollen gerne auf den Moment hinarbeiten an dem Gott in unserem Leben seine Herrlichkeit offenbart. Und wir wollen auch gerne still innehalten und abwarten, bis Leid und Mühsal vorüber sind. Wieviel mehr wollen wir dann auch Mühe und Arbeit auf uns nehmen, wenn es darum geht selbst ein „kleines  Werk“ zu schaffen. 😉

Bitte betet für uns!

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Anmeldung zur Starter-Freizeit

Hinter den Kulissen ist bereits einiges entstanden. So haben wir zum Beispiel einen Namen („Das Wagnis“), ein Logo und auch eine Homepage erarbeitet. (www.das-wagnis.de). Fehlt nur noch, dass wir beim Miteinander und der Gemeinschaft ebenfalls einen guten Start haben. Den gibt es wie immer bei einer Freizeit im Pfadfinderzentrum Rothmannsthal (Oberfranken).

Wer also rein schnuppern will ist herzlich eingeladen vom 22. bis 26. Mai dabei zu sein.
Die Anreise erfolgt am 22.05. bis spätestens 18.00 Uhr. Es gibt noch ein paar restliche Plätze im Bus. Ansonsten erfolgt die Anreise mit dem eigenen PKW.

Die Abreise ist dann für den 26.05. nach dem Mittagessen geplant.
Bitte beachten! Für den 23. und für den 24. Mai braucht zwei Tage schulfrei (diese müsst ihr bitte selbst beantragen – ist in der Regel kein Problem) oder zwei Tage Urlaub.  Wir bitten Euch um einen Unkostenbei-trag: 55,- EUR pro Person.

In den vier Tagen soll es um folgendes gehen:

  • Bekanntmachen mit dem Inhalt des neuen Musicals und dem biblischen Hintergrund
  • Probenarbeit an den ersten Liedern
  • Spaß und Freizeitgestaltung am Nachmittag und am Abend

Die Anmeldung ist ab sofort per Mail (Gilbrecht@gmx.de), SMS, WhatsApp, (0159 02409651) oder Post möglich.  Eine Teilnahme an der Freizeit verpflichtet noch nicht unbedingt zur Teilnahme am Musicalprojekt, für das dann nach der Freizeit an verschiedenen Samstagen die Probenarbeit weitergeführt wird.  Andererseits kann man ins Projekt auch noch einsteigen, wenn man nicht in Rothmannsthal dabei war, die bereits gelernten Dinge aber im Selbststudium nachholt.

Zurück aus der Weihnachtsversenkung

Wir sind wieder zurück aus der Weihnachtsversenkung und hinterlassen in der Erinnerung viel Musik, volle Kirchen und viel von der Guten Botschaft.

Wir wollen euch gerne teilhaben lassen an dem was jetzt ansteht:

Musical „Das Wagnis“
Ein kleiner „roter Faden“ für das neue Musical ist gesponnen und die Geschichte setzt sich langsam Stück für Stück zusammen. Dieser rote Faden ist noch etwas blass, und dünn und längst noch nicht reißfest, aber immerhin… Die Vorfreude nimmt zu und wir sind selbst am meisten gespannt auf das was da kommt.

Unser Logo für das neue Musical habt ihr sicherlich bereits gesehen. Neu ist jedoch unsere Homepage: www.das-wagnis.de

Die Planung für die „Starter-Rüstzeit“ in Rothmannsthal beginnt. Während dieser Freizeit werden erste Lieder einstudiert, sich thematisch auf das Musical eingestimmt und auch bereits die Basis für eine gute und geistliche Gemeinschaft gelegt. Demnächst gibt es hier und auch auf unserer neuen Homepage die ersten Infos dazu und die Möglichkeit, sich dazu anzumelden.

Inzwischen laufen noch verschiedene andere Projekte:

„generations“
Ab 15. Januar kann man sich für „generations“ (die neue Chor- und Instrumentalfreizeit) im Herbst anmelden. Alle Musikinteressierten können daran teilnehmen, egal in welchem Alter.

„Kinder und Teenies musizieren“
Ein Instrumentalprojekt mit Konzert am 16.03.2019

„He is not here, for he is risen“
Ein Projekt für Chor, Kinderchor und Instrumente mit Aufführung am 22. April (Ostermontag) 10.00 Uhr in der Falkensteiner Kirche

„Messias“
Die Probenarbeit am Projekt „Messias“ von G.F. Händel laufen weiter. Die Aufführung ist für den 28. September 2019 geplant.

Ein Wagnis

Wenn man bei einer bekannten Internet-Suchmaschine die Begriffe „Das Wagnis“ eingibt erhält man interessante Ergebnisse, die sich auf Büchertitel, Fragestellungen oder fachliche Ausführungen zu vielen großen Lebensthemen beziehen. Das Wagnis der Liebe, der Demokratie, der Freiheit oder ähnliches ist dort zu finden.

Ein Wagnis ganz anderer Art hat uns beschäftigt und soll in unserem neuen Musical Leitfaden und Grundgedanke sein: Welches Wagnis stellt die Beziehung von Gott zu Mensch und von Mensch zu Gott dar? Dahinter verbirgt sich einerseits das Wagnis, das Gott einging, um zu den Menschen eine Beziehung zu haben. Und andererseits ist es ein Wagnis, wenn Menschen die Möglichkeit der Beziehung zu Gott annehmen.

Damit ist der Name für unser neues Musical schon mal gesichert: „Das Wagnis“.

Viel Arbeit liegt jedoch noch vor uns: Es muss weiterhin an der Dramaturgie gearbeitet werden; es müssen viele organisatorischen Dinge für die Auftakt-Freizeit erledigt werden; es müssen allerhand Helfer, Sänger, Spieler und Musiker gefunden und angefragt werden. Dafür bitten wir um Eure Fürbitte! (Ihr könnt gerne das nachfolgende Bild als Erinnerung auf Eurem Smartphone speichern).

 

 

Die Sprache der Liebe…

Es gibt viele Bücher über die Sprache der Liebe und wie Menschen kommunizieren können, so dass die Liebe nicht verpasst oder vertrieben wird. Die Bibel erzählt die Geschichte der Liebe Gottes zu den Menschen und welche Sprache Gott gewählt hat: Gott wurde Mensch. Und seitdem ist „die Sprache der Liebe zu verstehen“. So lautet auch eine Liedzeile im Weihnachtsmusical „Sternstunde“.

Wir blicken dankbar zurück auf eine Aufführung voller wahrhafter Gedanken – verpackt in herzlich inszeniertem Schauspiel und eingebettet in tolle Melodien und Klänge.

Wir wollen auch DANKE sagen für alle Begleitung in diesem Jahr – persönlich, online oder im Gebet – und wünschen an dieser Stelle gesegnete Weihnachtstage und einen guten Start ins neue Jahr.

Bis dahin bleibt es hier ruhig… Wer gerne mag, kann uns über die Feiertage in den Gottesdiensten in Falkenstein treffen. Im neuen Jahr starten wir dann mit frischen Informationen rund um das neue Musical 😉

P.S.: Auf Instagram könnt ihr vielleicht noch den ein oder anderen Beitrag dieses Jahr lesen. Also: Get connected!

Kreative Hochkonjunktur

In wenigen Tagen, genauer gesagt, am 16. Dezember um 17.00 Uhr soll das Weihnachtsmusical „Sternstunde“ aufführungsbereit sein.

Letzte Arbeiten an den Kostümen, Proben mit Chor, Schauspielern und Tänzern, Endschliff bei der Musik von Band und Bläsern, Beratung über Beleuchtung und Tontechnik, Bühnenaufbau und Transportfragen lassen die Spannung und die Vorfreude darauf immer größer werden.
Alle Register sind gezogen, um „Sternstunde“ zu einer Sternstunde für alle Besuche am 3. Advent in der Falkensteiner Kirche zu machen. Wir spielen im Altarraum, zusätzlich gibt es eine Videoübertragung auf die Emporen.

Einlass ist 16:00 Uhr, Eintritt frei, Spende erbeten. Weitersagen und Teilen gewünscht!

Einen kleinen Einblick gibt es auf unserem YouTube-Kanal (Aufnahmen von der Aufführung 2010, Falkenstein):

Bereit für die Ankunft

Als ich heute in meiner Bibel im Buch der Sprüche gelesen habe, bin ich über einen Ausspruch gestolpert, der mich unweigerlich an Advent erinnerte. In mitten einer Aneinanderreihung von Sprüchen über die Weisheit und die Torheit, über Hochmut und über Demut findet sich folgender Vers:

„Wo keine Rinder sind, da ist die Krippe leer; aber die Kraft des Ochsen bringt reichen Ertrag.“

Wir kennen die Szene der Geburt Jesu von Bildern, von geschnitzten Krippen, oder auch aus Filmen. Und meistens steht da neben der Krippe, in der das Christuskind gelegt wird, mindestens ein Ochse und ein Esel. Man kann sich sicherlich gut darüber streiten, wie diese gottesfürchtigen Geburtshelfer in diese Szene hinein gekommen sind. Fakt ist, dass Nutztiere dem Menschen schon immer eine große Hilfe waren. Nicht nur durch ihre Kraft, die beim Pflügen des Ackers für reichen Ertrag sorgt, sondern auch, indem sie  für eine Grundwärme sorgen können.

Indem die Tiere in Bethlehem in ihrem Stall standen haben sie somit die Ankunft des Herrn Jesus „vorbereitet“ und geholfen, dass er nicht der Kälte ausgesetzt war.

Ich habe mich in meinem Leben oft schon so gefühlt wie so ein Esel, der im Stall steht, vor sich hin kaut und zusieht, wie nichts passiert. Und doch wird in solchen Zeiten oft der Grundstein für die „Ankunft“ von etwas gelegt, das dann reichen Ertrag einbringt.

Ich möchte dieses Bild nicht überstrapazieren. Dennoch denke ich, dass gerade jetzt Vieles für unser neues Musical im Stillen vorbereitet wird. Es gibt neben der Gebetsarbeit (siehe Gebetskalender) aber auch ein Team das sich um technische und gestalterische Dinge kümmert.

Bereits Mitte November saßen wir als „Technisches Team“ zusammen und haben uns einen kleinen Ausblick und Einblick in das neues Musical „genehmigt“. Dabei hatten wir eine angeregte Gesprächsrunde und beschäftigten uns mit der Frage, welche neuen Stilmittel es gibt, ganz  allgemein, um Licht, Ton, Musik und Requisiten attraktiv, lebensnah und modern zugleich zu gestalten. Dabei ging es noch nicht um Inhalte oder konkrete Ausführungen (das alles kommt erst später). Es war ein kunterbuntes Sammeln von Erfahrungen, Erlebnissen, neuen Ideen und hat wirklich Spaß gemacht. Wenn die Dramaturgie und die Hauptinhalte feststehen, wird es ein bisschen konkreter… Dann werden wir uns wieder treffen – hoffentlich im Februar.

Ich wünsche uns allen, dass wir in dieser Adventszeit immer wieder Ruhe und Geduld finden, so dass wir genügend Nestwärme erzeugen können für den Augenblick, wenn Jesus in unserem Leben und Alltag ankommt.

 

PS: Wer gerne ein „Gebets-Meme“ für Dezember haben möchte kann sich gerne mit uns in Verbindung setzen (Mail, Facebook, Instagram, …)