„Er ist nicht hier, er ist auferstanden!“

Ganz früh am Sonntagmorgen gingen die Frauen mit den Salben, die sie zubereitet hatten, zum Grab. Der Stein, mit dem man es verschlossen hatte, war zur Seite gerollt. Zögernd betraten sie die Grabhöhle. Sie war leer. Verwirrt überlegten sie, was sie jetzt tun sollten. Da traten zwei Männer in glänzend weißen Kleidern zu ihnen. Die Frauen erschraken und wagten nicht, die beiden anzusehen. „Warum sucht ihr den Lebenden bei den Toten?“ wurden sie von den Männern gefragt. „Er ist nicht hier; er ist auferstanden!“

So, oder so ähnlich lesen wir den Teil der Ostergeschichte, wo den Frauen die Auferstehung Jesu verkündigt wird. Auch wenn es mit Erschrecken und Verwunderung einher geht, ist es der Teil der Geschichte, der alles auflöst und in ein völlig anderes Licht rückt. Nicht nur in der Ostergeschichte, sondern in der Menschheitsgeschichte und der Geschichte dieser Welt. Es ist die größte und großartigste Wendung, die die Menschheit jemals erlebt hat und die ein Mensch in seinem Leben je erleben kann, wenn er an diesen auferstandenen Jesus glaubt.

Das leere Grab ist nicht nur in der Theologie, oder in der Bibel ein zentraler Punkt, es ist auch heute noch ein bewegender, berührender, beeindruckender Ort. Auf unserer Reise durch Israel vor einiger Zeit sind wir auch an diesem Ort vorbei gekommen und mussten innehalten. Ein Schild mit der Aufschrift „He is not here – for he is risen“ hatte sich nicht nur unvergesslich in unser Gedächtnis gebrannt, sondern es wurde auch zur Quelle der Inspiration und ein Anlass für die gleichnamige Osterkantate, die wir am Ostermontag (22. April, 10:00 Uhr) in einem musikalischen Familiengottesdienst aufführen wollen.

Der große Kirchenchor, der Kinder- und Teeniechor und eine ganze Reihe von Instrumentalisten werden daran beteiligt sein. Während der Kantate begegnen wir JESUS, der sein Kreuz durch die Via Dolorosa schleppt und das „Fluchholz“ auf dem Rücken trägt – eine Last, die sinnbildlich für den Fluch steht, der eigentlich auf uns liegen müsste! Grenzenlose Liebe am Marterpfahl festgebunden – erträgt die größte Qual! Und doch heißt es am Ende in der Auferstehung: „Er ist nicht hier, er ist auferstanden!“ Von Jerusalem ruft es ins Land hinein: „Er ist nicht hier, er ist auferstanden!“ in vielen Sprachen, nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Französisch, Schweizerdeutsch, Spanisch, Arabisch, Hebräisch, Englisch, Russisch, …

„ER durchbricht auch meine letzte Dunkelheit“ – egal, wo ich mich auf der Welt gerade zu hause fühle (oder auch nicht) und wo ich mich innerlich gerade befinde — ER bleibt der Sieger in Ewigkeit!! Eine starke Ermutigung nicht nur für alle, die gerade von der Vergänglichkeit des Lebens und von der Trauer über den Tod überrannt werden.

Seid alle herzlich willkommen!! (ms)

P.S.: Es gibt Inputs, Action und Freude und am Ende noch für jeden ein kleines „essbares Vergissmeinnicht“

Bitte betet auch weiterhin für unser Musical „Das Wagnis