Bereit für die Ankunft

Als ich heute in meiner Bibel im Buch der Sprüche gelesen habe, bin ich über einen Ausspruch gestolpert, der mich unweigerlich an Advent erinnerte. In mitten einer Aneinanderreihung von Sprüchen über die Weisheit und die Torheit, über Hochmut und über Demut findet sich folgender Vers:

„Wo keine Rinder sind, da ist die Krippe leer; aber die Kraft des Ochsen bringt reichen Ertrag.“

Wir kennen die Szene der Geburt Jesu von Bildern, von geschnitzten Krippen, oder auch aus Filmen. Und meistens steht da neben der Krippe, in der das Christuskind gelegt wird, mindestens ein Ochse und ein Esel. Man kann sich sicherlich gut darüber streiten, wie diese gottesfürchtigen Geburtshelfer in diese Szene hinein gekommen sind. Fakt ist, dass Nutztiere dem Menschen schon immer eine große Hilfe waren. Nicht nur durch ihre Kraft, die beim Pflügen des Ackers für reichen Ertrag sorgt, sondern auch, indem sie  für eine Grundwärme sorgen können.

Indem die Tiere in Bethlehem in ihrem Stall standen haben sie somit die Ankunft des Herrn Jesus „vorbereitet“ und geholfen, dass er nicht der Kälte ausgesetzt war.

Ich habe mich in meinem Leben oft schon so gefühlt wie so ein Esel, der im Stall steht, vor sich hin kaut und zusieht, wie nichts passiert. Und doch wird in solchen Zeiten oft der Grundstein für die „Ankunft“ von etwas gelegt, das dann reichen Ertrag einbringt.

Ich möchte dieses Bild nicht überstrapazieren. Dennoch denke ich, dass gerade jetzt Vieles für unser neues Musical im Stillen vorbereitet wird. Es gibt neben der Gebetsarbeit (siehe Gebetskalender) aber auch ein Team das sich um technische und gestalterische Dinge kümmert.

Bereits Mitte November saßen wir als „Technisches Team“ zusammen und haben uns einen kleinen Ausblick und Einblick in das neues Musical „genehmigt“. Dabei hatten wir eine angeregte Gesprächsrunde und beschäftigten uns mit der Frage, welche neuen Stilmittel es gibt, ganz  allgemein, um Licht, Ton, Musik und Requisiten attraktiv, lebensnah und modern zugleich zu gestalten. Dabei ging es noch nicht um Inhalte oder konkrete Ausführungen (das alles kommt erst später). Es war ein kunterbuntes Sammeln von Erfahrungen, Erlebnissen, neuen Ideen und hat wirklich Spaß gemacht. Wenn die Dramaturgie und die Hauptinhalte feststehen, wird es ein bisschen konkreter… Dann werden wir uns wieder treffen – hoffentlich im Februar.

Ich wünsche uns allen, dass wir in dieser Adventszeit immer wieder Ruhe und Geduld finden, so dass wir genügend Nestwärme erzeugen können für den Augenblick, wenn Jesus in unserem Leben und Alltag ankommt.

 

PS: Wer gerne ein „Gebets-Meme“ für Dezember haben möchte kann sich gerne mit uns in Verbindung setzen (Mail, Facebook, Instagram, …)

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