Glaube und Unglaube

„Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“

Glauben ist manchmal wie E-Bike fahren.

Als ich den Bibelvers das erste Mal wahr genommen habe, der als Jahreslosung für das kommende Jahr gewählt wurde, ist mir mal wieder dieser scheinbare Gegensatz vom „glauben können“ und dem „nicht glauben können“ bewusst geworden. Dabei ist es natürlich nicht zwingend ein Gegensatz. Glauben ist nämlich einerseits etwas, das Gott uns schenkt und wir nicht ohne Weiteres aus uns hervor bringen können. Und andererseits ist es etwas, was wir Ihm trotzdem auch entgegen bringen müssen. Wie beim E-Bike fahren. Dort bekommen wir den elektrischen Kraftschub auch nur, wenn wir anfangen in die Pedale zu treten.

In diesem Jahr gab es viele Momente, wo wir in die Pedale getreten, uns auf Gott eingelassen und geglaubt haben. Darauf hin konnten wir Gottes Hilfe, seinen Segen und seine Führung erfahren. Erst neulich konnten wir sehr gute Gespräche mit den Freunden vom Orchester und dem Aufnahme-Studio führen – ein Gebetsanliegen, das erfüllt wurde.  Dennoch gab und gibt es auch Unglauben, wenn wir auf das gesamte Projekt „Musical – Das Wagnis“ blicken und auf die Aufgaben, die noch vor uns liegen, die vielen ungeklärten Fragen. Dort können wir Gott bitten: „Hilf unserem Unglauben!“.

Wir wünschen uns, dass wir mit dieser Bitte auch im nächsten Jahr den göttlichen Kraftschub geschenkt bekommen. Das wäre dann auch das Grundanliegen, das jeder gerne als Fürbitte auf sein Herz nehmen kann.

Ganz speziell wollen wir aber auch in diesem Monat einige Gebetsanliegen weiter geben:

Wir wünschen euch allen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit, einen guten Rutsch ins neue Jahr und erholsame Feiertage!

Erste Einblicke in „Das Wagnis“

Wir haben einen „Trailer“ für euch, der euch Einblicke in die Vorbereitungen unseres Musicals „Das Wagnis“ gibt. Gerne könnt ihr dieses Video teilen und anderen dadurch zeigen, worum es im Musical geht und was man erwarten kann 😉

November-News

Eine wunderschöne Chor- und Instrumentalfreizeit liegt hinter uns: „generations“ in Burkhardtsgrün, zum ersten mal! Sie war geprägt von zu Herzen gehender Musik, neuen geistlichen Impulsen, erfrischender Gemeinschaft, begeistertem Sport und Spiel zwischendurch und einem bewegenden Abschlusskonzert in Schneeberg.

Ungefähr 75 Teilnehmer (der Jüngste davon ½ Jahr alt) sorgten dafür, dass dem Namen „generations“ alle Ehre wurde. Musiker und Sänger aus verschiedenen Altersklassen standen im Chor nebeneinander oder saßen im Orchester hinter einem Pult und sangen und spielten mit voller Begeisterung.

Musik aus verschiedenen Jahrhunderten und Stilrichtungen kam zum Klingen in dem sehr gut besuchten Abschlusskonzert im großen Saal des Kulturzentrums in Schneeberg. „Generations“ hat viele neu beflügelt, in ganz verschiedener Art und Weise Musik zu Gottes Ehre zu machen, und ihre Gaben je nach ihrem Können in der Gemeinde einzusetzen.

Ab 2021 soll „generations“ eine feste Tradition werden in Burkhardtsgrün (Zschorlau im Erzgebirge), jedes Jahr in den sächsischen Herbstferien, offen für Teilnehmer aus allen Bundesländern.

Schon jetzt dürfen wir sagen: Herzlich willkommen!

Auch im November haben wir unser Musical „Das Wagnis“ auf dem Herzen und ihr hoffentlich auch. Die Gebetsanliegen haben wir wie gewohnt in einem kleinen Bildchen zusammen gefasst:

Pressemitteilung – 30 Jahre „Musical made in Falkenstein“ und Termine 2020 für das Wagnis

Pressemitteilung:

30 Jahre Musicals „made in Falkenstein“

Das ist schon etwas Besonderes: Vor 30 Jahren schlug das Falkensteiner Kantorenehepaar Gilbrecht und Marion Schäl ein neues Kapitel ihres Lebens auf.

Sie begannen, selbst Musicals zu schreiben, diese in der eigenen Gemeinde (Falkenstein, Sachsen) aufzuführen und dann damit auf Reisen zu gehen. Das geschah zunächst in den umliegenden Orten und in der Partnergemeinde in Sittensen.

Da diese Aufführungen überall großen Anklang fanden, erweiterte sich der Aktionsraum von Jahr zu Jahr immer mehr. Auch die Musicals an sich wurden umfangreicher, ausgefeilter und vielfältiger.

Dazu brauchten sie die Hilfe anderer begabter Leute aus der Gemeinde. Ein ganzes Mitarbeiterteam entstand. Heute umfasst dieses Team etwa 30 Personen, die
– die Bühne aufbauen,
– Requisiten herstellen,
– Kostüme nähen,
– sich um das Essen kümmern,
– Bus, LKW und Transporter fahren
– und sich um die Werbung kümmern.

Hinzu kommen viele weitere Aufgaben, die rund um eine Aufführung notwendig sind.

Manche dieser inzwischen sehr erfahrenen und absolut kompetenten Mitarbeiter sind schon von Anfang dabei, anderer stiegen erst nach und nach in diese faszinierende Arbeit ein. Wenn sie alle früh in eine Halle kommen, hat man das Gefühl, in einem Bienenkorb zu sein oder einen Ameisenhaufen zu beobachte: Jeder weiß genau, was er zu tun hat, wenn Podeste, Requisiten, Traversenteile, Verstärker, Moving Heads und tausend andere Dinge ausgeladen und aufgebaut werden müssen.

Auf der Bühne stehen etwa 80 Akteure. Im Alter von 12 Jahre kann man „endlich“ im Musical mitwirken. Nach oben ist dem Alter keine Grenze gesetzt. Auch ganze Familien sind mit dabei.

Alle tragen dazu bei, dass man bei einer solchen Aufführung ein ganzheitliches Erlebnis hat: ausgereifter Gesang von Chor und Solisten, ausdrucksstarkes Schauspiel, Tänze, geniale Klänge und Rhythmen der Band, beeindruckende Requisiten und Kostüme.

Bei den ersten Musicals war es ein kleines Laienorchester, das live dabei war. Heute wird die Musik von einem großen Sinfonieorchester im Studio aufgenommen und geht dann jedes mal als Aufnahme mit auf Reisen.
Das alles nimmt die Besucher in beeindruckender Weise mit hinein in die Welt der Bibel, aus der die Themen und Inhalte der Musicals stammen.

Da gab es bisher „Stephanus“, „Jonathan“, „Debora“, „Rebekka“ (diese 4 Musicals sind ihren eigenen 4 Kindern gewidmet, die die gleichen Namen tragen) „Josef“ und „Wüstenfeuer“.

Im Moment entsteht gerade ein neues großes Projekt mit dem Titel: „Das Wagnis“.

Dieses neue Musical führt uns an unsere Wurzeln, an den Ursprung des Christentums, an die Entstehung der ersten Gemeinden und die Ausbreitung des Evangeliums auf der ganzen Welt. Ein spannendes Abenteuer!

Bisher stand das Falkensteiner Musicalteam etwa 150x auf der Bühne und war in ganz Deutschland unterwegs, von Augsburg bis Hamburg, von Herborn bis Dresden, von Berlin bis Leipzig… und in vielen anderen kleinen und großen Städten.

Markenzeichen dieser Arbeit ist es, dass in allen Bereichen Menschen aus verschiedenen Generationen mitarbeiten und große Freude an dieser gegenseitigen Ergänzung haben. Wer einmal dabei war, möchte am liebsten immer wieder mitmachen.

2017 hat dieses Team für die generationübergreifende Arbeit bei „Wüstenfeuer“ einen Preis der Erfal-Stiftung (Falkenstein) erhalten. 2019 gab es vom Freistaat Sachsen den Sächsischen Generationenpreis. Bis zum 15. Oktober lief eine Nominierung für den „Deutschen Engagement-Preis“ in der Kategorie „Publikumspreis“. 
Mit dem neuen Musical „Das Wagnis“ wollen Marion und Gilbrecht Schäl mit ihrem Team im Sommer 2020 auf der Bühne stehen. Genaueres kann man unter http://www.das-wagnis.de und http://www.saatgutmusic.de nachlesen bzw. Bild-, Ton- oder Videomaterial erfragen.

Gern nehmen die beiden auch Einladungen für Aufführungen entgegen.

Falkenstein im Oktober 2019


Die Pressemitteilung gibt es hier als PDF zum Download.

Folgende Termine sind für 2020 geplant:

Sa., 04. Juli – Willkau-Haßlau (Muldentalhalle)
So., 05. Juli – Lößnitz (Erzgebirgshalle)
Sa., 10. Oktober – (in Planung)
So., 11. Oktober – Mulda (Muldentalhalle)
Sa., 17. Oktober – Augsburg (Neues Leben)
So., 18. Oktober – (in Planung)
Sa., 14. November – Falkenstein (Sporthalle)
So., 15. November – Falkenstein (Sporthalle)

Chor- und Instrumental-Konzert in Schneeberg

Am 27. Oktober seid ihr herzlich eingeladen nach Schneeberg in das Kulturzentrum „Goldne Sonne“ zu kommen! Die Teilnehmer der Generationen übergreifenden Sing- und Musizier-Freizeit „generations“ bieten an diesem Nachmittag ein Programm dar, welches innerhalb einer Woche gemeinsame einstudiert wird. Start ist 16:00 Uhr. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.